IMPRESSUM
SITEMAP
KONTAKT
SUCHE
 
 
Neues aus Trittau
 

Der Kreisel Großenseer Straße / Otto-Hergenhan-Straße ist offen und befahrbar - Pünktlich, wie zuletzt von Bürgermeister Nussel angekündigt.

 

Zwei berühmte Trittauer sind ausgezeichnet worden:

1.

ARNO SURMINSKI (73) erhielt den Hannelore-Greve-Literaturpreis.
Als Flüchtlingsjunge und Waisenkind kam Surminski nach Trittau und erhielt eine Ausbildung im Notariat Harders.
Sein Buch "Kudenow" spielt in Trittau.

Hamburg (dpa) - Der Schriftsteller Arno Surminski (73) hat «den Kriegsopfern eine Stimme verliehen» und erhält dafür einen der höchstdotierten Literaturpreise in Deutschland.

Er wird mit dem mit 25 000 Euro ausgestatteten «Hannelore Greve Literaturpreis» der Hamburger Autorenvereinigung bedacht.

Bekannt wurde Surminski 1974 durch seinen ersten Roman «Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland», der später als Dreiteiler mit Arnim Mueller-Stahl und Monica Bleibtreu für das ZDF verfilmt wurde. Das Werk erzählt die Kindheit in einem ostpreußischen Dorf zwischen 1934 und 1945. Auch «Kudenow oder An fremden Wassern weinen» (1978) kam ins Fernsehen.

Die Auszeichnung, die auch schon Siegfried Lenz (2004) und Hans Pleschinski (2006) erhielten, wird bei einem Festakt im Oktober in der Hansestadt verliehen. Sie ist nach der Hamburger Ehrenbürgerin und Mäzenin Hannelore Greve benannt.

Surminski wurde 1934 im ostpreußischen Jaglack geboren, seine Eltern wurden 1945 nach Russland deportiert. Nach einem Aufenthalt in einem Flüchtlingslager in Thüringen wuchs Surminski bei einer Familie aus seiner früheren Heimat auf, die im schleswig-holsteinischen Trittau lebte. Er absolvierte ein Lehre zum Anwaltsgehilfen, arbeitete zwei Jahre in Kanada (1955-57) als Waldarbeiter und war nach seiner Rückkehr auch bei einer Hamburger Versicherung beschäftigt. Neben seinen literarischen Verdiensten machte sich Surminski einen Namen als Fachjournalist.

           

2.

BERND HEINRICH (67), Biologe, Schriftsteller und Ultramarathonläufer wurde als zweiter männlicher Läufer in die Hall of Fame der American Ultrarunning Association aufgenommen. Sein amerikanischer Rekord von 1981 über 100km (Straße) in 6:38:21 hielt 14 Jahre. Sein Rekord von 1984 über 100 Meilen (Bahn) in 12:27:01 steht immer noch.

Bernd Heinrich kam als 5-jähriger Flüchtlingsjunge mit seiner Familie nach Trittau.
Mit 6 Personen lebten sie 5 Jahre lang in einer kleinen Blockhütte mitten in der Hahnheide. Die Hütte steht noch unverändert. 1951 wanderten die Heinrichs nach USA aus. Bernd Heinrich wurde Professor der Biologie in Berkeley, Kalifornien, und in Vermont. Zu seinen Büchern siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Heinrich

(Ralph Droege)

 
 
DRUCKENDRUCKEN
SEITE EMPFEHLENSEITE EMPFEHLEN
IMPRESSUMIMPRESSUM
DATENSCHUTZDATENSCHUTZ